
Steine, Zweige und Blätter als Metaphern Nils Udo schöpft die Energie für sein künstlerisches Schaffen aus der Natur. Mit großer Sensibilität bedient er sich ihrer Materialien und arrangiert sie in seinen Werken neu. Auf diese Weise kreiert er überdimensionale Vogelnester aus Birkenstämmen oder Mahnmale aus toten Bäumen, die den Betrachter stets dazu anregen sollen, sein Verhältnis zu seiner Umwelt kritisch zu überdenken. |
Aus neuen Blickwinkeln
1952 eröffnet die Künstlergruppe Quadriga in der Zimmergalerie Franck in Frankfurt eine Ausstellung, die in Deutschland als Geburtsstunde der informellen Kunst betrachtet werden kann. Karl Otto Götz, Otto Greis, Heinz Kreutz und Bernard Schultze verkörperten mit ihren Gemälden eine neue künstlerische Haltung, die sich gegen klassische Form- und Kompositionsprinzipien richtete und die Entwicklung der deutschen Nachkriegskunst maßgeblich beeinflussten sollte. |
Der Holzschnitt als neue Dimension Betrachtet man das von Franz Gertsch geschaffene Triptychon „Schwarzwasser“, kann man kaum glauben, dass es sich hierbei um einen Holzschnitt handelt. Die präzise Ausarbeitung mit ihren Reflexen und Farbgebungen erinnert eher an eine Fotografie. Mit seinem einzigartigen Grafikwerk hat Gertsch neue Maßstäbe gesetzt. |
Neuerscheinungen

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