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Alle für Kultur
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Birgit KilpVorwort von Georg Quander und Gesprächen mit Gerhart Rudolf Baum, L. Fritz und Renate Gruber, Wulf Herzogenrath, Kaspar König, Peter Ludwig u.a.200 Seiten mit 58 s/w Abb.
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»Das sollten alle wissen, die sich damit befassen: Es gibt keine heile Kunst. Hier sind nicht die Brandstifter, sondern die Feuerwehrleute gefährlich.« Kurt Hackenberg – mit diesem Namen war die Kulturgeschichte der Stadt Köln über 20 Jahre lang eng verwoben. Als einflussreicher Dezernent förderte und lenkte er dort von 1955 bis 1979 die kulturellen Geschicke. Auf seine Initiative hin sind u.a. Planung und Bau des Komplexes Museum Ludwig/Philharmonie in Auftrag gegeben worden. Ihm zu Ehren und in Erinnerung an eine kulturhistorisch wichtige Zeit versammelt das vorliegende Buch Gespräche mit Zeitzeugen und Weggefährten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Dokumentiert wird die Vielfalt seines Wirkens, vom Auf- und Ausbau diverser Museen bis hin zum weltweit ersten Kunstmarkt für zeitgenössische Kunst, der heutigen Art Cologne. Das beispielhafte Engagement Kurt Hackenbergs ist auch heute noch zugleich Vorbild und Anregung für alle, die sich mit Kultur befassen. “Everyone interested in it, should know: the world of art is not a harmless place. Here, it is not the arsonists who are dangerous, but rather the firemen.” Kurt Hackenberg was closely associated with cultural developments in the city of Cologne for over twenty years. As a city commissioner, he influenced cultural policy from 1955 to 1979. He initiated the planning for the Museum Ludwig/Philharmonic complex. In memory of him, as well as of an important cultural period, interviews with contemporaries and colleagues from politics, business, industry and cultural institutions are collected in this book documenting the diversity of his influence on the establishment and expansion of museums and what is now Art Cologne. Kurt Hackenberg can still inspire anyone interested in culture. Das schreibt die Presse: "Hackenberg, immer wieder Hackenberg! Wenn es um geglückte Kulturpolitik in Köln geht, dann fällt unausweichlich sein Name. [...] Der Sammler Peter Ludwig schildert in dem Kilp-Buch, dass der Dezernent ihn eines Tages gebeten habe, Köln nicht nur die Leihgaben zu Picasso und zur Pop-Art zu gönnen, sondern auch einmal etwas zu schenken. Im Gegenzug biete Köln: ein neues Museum auf dem Omnibusparkplatz zwischen Dom und Rhein. Darauf sagte Ludwig: "Herr Hackenberg, Sie reden noch mit mir? Ist schon geschenkt; ist schon geschenkt." Kölner Stadt-Anzeiger "Mit einigem Lustgewinn lässt sich nun noch einmal eintauchen in die Ära Hackenberg, die auch eine hochspannende Zeit in der Stadtgeschichte war: Unter dem Titel "Alle für Kultur" sammelte die Journalistin Birgit Kilp Stimmen von Weggefährten und "Widersachern" des oft auch schlitzohrigen Hackenberg, der sich etwa mit dem engagierten Kulturpolitiker Heinrich Lohmer legendäre Wortgefechte lieferte." Kölnische Rundschau |
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