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Conrad Felixmüller
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Hg. Heinz SpielmannTexte von T. Felixmüller, U. Frenzel, W. Kobbe, J. Penndorf, G. Söhn, H. Spielmann432 Seiten mit 143 farbige und 1311 s/w Abb.
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Als Conrad Felixmüller 1915 das erste Mal in Herwarth Waldens Galerie "Der Sturm" ausstellen kann, ist er noch nicht zwanzig Jahre alt. Schnell entwickelt sich der begabte Dresdner (1897-1977) zu einem der frühen Vertreter der "zweiten Generation" des deutschen Expressionismus. Beeindruckt von der Aussagekraft der Brücke-Maler, aber zugleich geprägt von den Erlebnissen des Ersten Weltkriegs wählt der politisch engagierte Künstler häufig Sujets aus seiner unmittelbaren Umgebung. Gegen die Welt des Todes setzt er Bildnisse der Familie oder von Freunden, zu denen Arnold Schönberg und Carl Sternberg zählen. Von seinen zeitgleich entstandenen agitatorischen Darstellungen des Arbeitermilieus wendet er sich später demonstrativ ab. Gemeinsam mit Otto Dix, George Grosz und Franz Radziwill prägt Felixmüller in den folgenden Jahren den Stil der "Neuen Sachlichkeit". Seine erfolgreiche Karriere findet jedoch 1933 ein jähes Ende, da er, ebenso wie sein Freund Dix, vor allem wegen seines früheren politischen Engagements von der nationalsozialistischen Diktatur geächtet wird. Dieser Tatsache einerseits und der Geringschätzung des naturalistischen Realismus in beiden deutschen Nachkriegsstaaten andererseits ist es zuzuschreiben, daß das umfangreiche Spätwerk des Künstlers - auch hierin findet sich eine Parallele zu Otto Dix - erst allmählich die ihm angemessene Bedeutung findet. Darüber hinaus lieferbar: Franz Radziwill Vom Expressionismus zum Magischen Realismus ISBN 3-87909-889-1 Conrad Felixmüller - Peter August Böckstiegel: Arbeitswelten ISBN 3-87909-900-6 |
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