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Levin 1901 – 1943
Erste umfangreiche Monographie und Werkverzeichnis zum 100. Geburtstag
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Hg. Annette BaumeisterTexte von A. Baumeister, A. Dolezych, S. Kleinbongartz, J. Pitzen
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Julo Levin (1901 Stettin – 1943 Auschwitz) ließ sich nach Studienjahren in Essen und München 1926 als freier Künstler in Düsseldorf nieder. Hier gehörte er der fortschrittlichen Kunstszene an und war Mitglied der Vereinigungen »Das Junge Rheinland« und der »Rheinischen Sezession«. Er malte während dieser Zeit expressiv-gegenständlich. Seine Themen waren Landschaften, Tiere und Menschen. Menschen stellte Levin entweder als Individuen in Porträts oder als Vertreter der arbeitenden Bevölkerung dar. Unter den topographischen Bildern nehmen die zahlreichen Darstellungen der Hafenstädte Stettin und Marseille, denen Levins besondere Liebe galt, einen breiten Raum ein. 1933 geriet Julo Levin wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner links orientierten politischen Einstellung zunehmend unter Druck. Dennoch lehnte der Maler für sich den Gedanken an eine Emigration ab. Zunächst fand er, als ihm die Ausübung seines künstlerischen Berufs unmöglich gemacht wurde, durch die Anstellung als Zeichenlehrer in Düsseldorf und Berlin ein notdürftiges Auskommen. In der Zeit nach der Schließung der jüdischen Schulen wuchs die Gefahr für Levin, der dennoch nicht im Untergrund leben wollte. Er wurde 1943 verhaftet, nach Auschwitz deportiert und ermordet. Durch den Einsatz seiner Freunde blieb ein Teil seines künstlerischen Schaffens erhalten, dessen Hauptanteil in nur sieben Jahren, von 1926 bis Ende 1932, enstand. Die vorliegende Publikation bietet die erste umfangreiche Monographie über Julo Levin und ein illustriertes Werkverzeichnis mit 470 derzeit bekannten Arbeiten des Malers. Künstler der rheinischen Kunstszene in der Weimarer Rebublik |
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