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Matthias Mansen
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Texte in Deutsch und Englisch112 Seiten mit 264 farbigen und 33 s/w Abb.
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"Von 1989 bis 1994 arbeitete Matthias Mansen in New York. Hier entstanden die Holzschnitte, die Thema des vorliegenden Buches sind. Der Künstler demonstriert auf zugleich komplexe und komplizierte Weise seinen Umgang mit diesem Medium. Aber die Grafik dient ihm nicht vornehmlich zur Reproduktion. Für Mansen ist der Holzschnitt ein Verfahren mit sehr besonderen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Einerseits handhabt er diese Technik ganz traditionell, indem er das handwerkliche Moment gegenüber der genialischen Geste der Malerei betont. Andererseits erweitert und variiert er sie, indem er malerische und konzeptuelle Momente hinzufügt. [...] Das vorliegende Buch versucht einen Eindruck der Arbeitsweise Matthias Mansens und der ihr zugrunde liegenden Haltung zu vermitteln. So enthält es Originaldrucke, welche die Direktheit und Unmittelbarkeit des Holzschnittes zeigen. Der Schutzumschlag ist vom Künstler eigens entworfen." (aus dem Vorwort) Matthias Mansen entschied sich schon sehr früh für die Technik des Holzschnitts als ausschließlicher Arbeitsweise. Dieses Verfahren ist für ihn jedoch kein Reproduktionsmedium, sondern eine Möglichkeit des besonderen künstlerischen Ausdrucks. Der Holzschnitt lebt vom Vorgang des Machens, den Schritten der Bildfindung, und seine Wirkung hängt primär vom Prozess seiner Herstellung ab. So bevorzugt der 1958 geborene Mansen die traditionelle Handhabung der Technik unter Betonung des Handwerklichen gegenüber der genialischen Geste der Malerei, erweitert sie aber durch Einbringung malerischer und konzeptueller Momente. Seine Themen sind Gegenstände in einem imaginären Raum; die menschliche Figur und ihre Bewegung im Raum; Landschaft, Stadtlandschaft und die fließenden Übergänge zwischen figurativen und landschaftsspezifischen Elementen. Diese unbedeutend erscheinende Bildwelt mit ihren alltäglichen Verrichtungen und beinahe banal wirkenden Dingen greift hingegen zurück auf eine (in der Vergangenheit meist malerische) Tradition. Zwei Hauptgruppen lassen sich in Mansens Werk ausmachen: Die progressiven Bildserien, in denen er in aufeinanderfolgenden Einzelbildern auf ein Einzelbild hinarbeitet, und der geschlossene Satz einzelner Bilder, die zusammen ein Einzelbild darstellen. In beiden Gruppen werden Entwicklung und Metamorphose des Bildes durchsichtig. Dabei bestehen die Abwandlungen nicht nur in Auf- und Ausbau, sondern auch in der Auflösung und Dekonstruktion eines Motivs. |
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