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Otto Piene
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Hg. Susanne Rennert, Stephan von WieseTexte von G. Haerendel, W. Lewin, S. Rennert, S. von Wiese sowie Manifeste und Dokumente
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Otto Piene (*1928) wurde als Mitbegründer der Gruppe ZERO durch seine Rauch-, Raster- und Feuerbilder sowie seine Lichtballetts der fünfziger und sechziger Jahre berühmt. Die Werke aus den USA, wo Piene seit 1964 lebt und arbeitet, sind weniger bekannt. Dies betrifft auch die von Piene entwickelte Sky Art, die einen Schwerpunkt der in den Vereinigten Staaten realisierten Projekte bildet. Erste Heißluftballons ließ der Künstler bereits zu Zeiten der ZERO-Bewegung 1961 in Düsseldorf aufsteigen. In diesen frühen Experimenten liegen die Wurzeln für die Sky Art-Visionen der späteren Jahre. Am Center for Advanced Visual Studies (CAVS) in Camebridge/Massachusetts, an dem Piene ab 1968 als Fellow und ab 1974 als Direktor tätig war, fand er ideale Voraussetzungen, um die Arbeit an den Sky Art-Projekten weiterzuführen. Weltweit bekannt wurde der Olympische Regenbogen, den Piene als Friedenssymbol zur Abschlußfeier der Olympischen Spiele in München 1972 durch den Himmel spannte. Das Buch ist die erste umfassende Darstellung der Sky Art und eröffnet bemerkenswerte neue Perspektiven. Die Autoren gehen den Ursprüngen der Sky Events in der ZERO-Bewegung nach und untersuchen sie im Kontext der zeitgleich entstehenden Land Art. Über die kunsthistorischen Zusammenhänge hinaus widmen sie sich dem zeitgeschichtlichen Kontext: Berührungspunkte zwischen Sky Art und Raumfahrtforschung werden ebenso behandelt wie der Einfluß des politischen Klimas im Kalten Krieg auf die künstlerischen Ideen Pienes. Schließlich wird in zwei weiteren Beiträgen Pienes Arbeit aus naturwissenschaftlicher Sicht gewürdigt. Anschaulich wird Pienes Kunst durch viele dokumentierende Fotos, Entwürfe und Partituren der Sky Events. |
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