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Waldo Bien
Konsequente individuelle Weiterentwicklung der Kunstauffassung Joseph Beuys'
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Hg. Ferdinand Ullrich, Hans-Jürgen SchwalmText von P. Healy
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Metamorphosen sind Schlüsselbegriffe zum Verständis des Werkes von Waldo Bien. Seine intensive Beschäftigung mit frühen und außereuropäischen Kulturen führt ihn immer wieder zurück zu seinen europäischen Wurzeln und zur Auseinandersetzung mit unserer Zivilisation. Der 1949 geborene Niederländer fühlt sich als Künstler seinem Lehrer Joseph Beuys verpflichtet. Er betreibt eine gleichsam ethnographische Zivilisationsforschung zwischen Geschichte, Ökologie, Geographie und Völkerkunde und bedient sich dabei unterschiedlichster künstlerischer Gattungen wie Skulptur, Zeichnung, Fotografie und Installation. Eindrücke und Erfahrungen von seinen Weltreisen verarbeitet er in unterschiedlichen Materialien, die gleichzeitig Inspirations- und Assoziationsquelle sind. Voller Ehrfurcht vor den natürlichen Ressourcen der Erde und ihrer Lebewesen nutzt er ungewöhnliche Materialien wie etwa Walfischöl, das er als Lebenselixier betrachtet, als symbolische Kraftquelle, die einem lebenden Wesen entspringt. Aber auch »profane« Werkstoffe wie etwa Kohle, als Farbe oder plastisches Element eingesetzt, erfahren durch die künstlerische Verarbeitung eine Freilegung ihrer »emblematischen Qualitäten« (Joseph Beuys) als erdgeschichtlich entstandene Energiespeicher und geistige Kraft, die aus einem ehemals Lebendigen, dem prähistorischen Urwald, entstanden ist. Das vorliegende Buch gibt einen Einblick in die Gedankenwelt Waldo Biens und zeichnet die Entwicklung des Künstlers seit seinen Studienjahren in Düsseldorf nach. Faszinierender Einblick in ein vielgestaltiges künstlerisches Universum Darüber hinaus lieferbar: Virgil Grotfeldt ISBN 3-87909-818-2 Jacobus Kloppenburg ISBN 3-87909-877-8 |
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